Ich suchte Ihn zu finden am Kreuz der Christen,
Er war nicht dort.
Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden,
nirgendwo eine Spur von Ihm.
Auch in den Bergen und Tälern von Kandahar,
weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich Ihn.
Ich ging zur Kaaba in Mekka,
doch auch dort war Er nicht.
Ich befragte die Gelehrten und Philosophen,
Er war jenseits ihres Verstehens.  
Ich blickte in mein eigenes Herz:
Er war an keinem anderen Ort.
- Rumi -

 

Einladung

für Samstag, den 15. Dezember 2018,

Refugium, Einlass 15h

 Am 17. Dezember 1273 verließ in Konya/Türkei der in vielen Nationen und Religionen bekannte, noch heute verehrte, begnadete Dichter und große Mystiker

Hz. Mevlana Celaluddin Rumi

diese Welt für immer. Für ihn jedoch war der Tod nicht das Ende sondern der Übergang von der materiellen in die geistige Welt. Und so wurde in den vielen Jahrhunderten nach seinem Tod bis heute an seinen „Hochzeitstag“, seine Vereinigung mit der geistigen Welt, mit Gesängen, Sema, Dhikr, Sohbet und Lesungen erinnert.