Self-Effectiveness-System (SES)

Ausgehend von Denkansätzen der humanistischen und transpersonalen Psychologie und auf der Grundlage des Konzeptes der Salutogenese von Antonovsky (1987) sowie der "Sinnsuche im menschlichen Leben", wie sie in der Tiefenpsychologie C.G.Jungs verankert ist, handelt es sich bei dem Konzept des Self-Effectiveness-Systems um einen interdisziplinären Ansatz, der Psychologie, Gruppendynamik, Spiritualität, Körperwahrnehmung und kreativen Ausdruck in einem neuen Paradigma vereint. Kernanliegen der Arbeit ist die Wahrnehmung und Entfaltung des menschlichen Potentials und die Verwirklichung der Wertschätzung und Unterstützung aller Rollen, Positionen und Gefühle, die im Individuum sowie im sozialen und kulturellen Feld angelegt sind.

Darüber hinaus verbindet das SES transkulturell-traditionelles Weisheitswissen sowie (fern)östliche Methoden der Selbsterforschung mit Erkenntnissen der Lernpsychologie – hier besonders der Coping- und Salutogeneseforschung. In dieser Kombination ist es geeignet, das Streben nach Selbstveränderung durch Selbstbeobachtung, Selbstreflexion, Selbstkontrolle und autonome Selbstregulation zu unterstützen, um die hinter den Barrieren aus falschen Selbstbildern, zurückgehaltener Kommunikation und unterdrückten Gefühlen liegende Wahrheit bewusst werden zu lassen.

Weitere Informationen